Ausstellung Paula Modersohn-Becker in der Kunsthalle Krems!
Ab Sonntag, 14. März 2010 gibt es in der Kunsthalle Krems wieder eine spannende Ausstellung zu sehen: die neue Schau widmet sich einer der großen Wegbereiterinnen der Moderne, Paula Modersohn-Becker (1876-1907).
Im Zentrum der großen Frühjahrs-Ausstellung 2010 der Kunsthalle Krems steht eine der wichtigsten Wegbereiterinnen der modernen Malerei: Paula Modersohn-Becker
Als Vorläuferin der Moderne in Europa gehört Modersohn-Becker (1876 – 1907) zu den außergewöhnlichsten Persönlichkeiten der Kunstgeschichte am Beginn des 20. Jahrhunderts, deren originärer Stil erst heute richtig erkannt wird.
Die Anerkennung ihres Werkes hat Paula Modersohn-Becker, die immer danach strebte etwas Großes zu werden, durch ihren viel zu frühen Tod nicht mehr erlebt.
Erst die Sichtung ihres Nachlasses offenbarte die Bedeutung der Künstlerin für die europäische Moderne. Beeinflusst von Werken Cézannes, Gaugins und van Goghs entwarf die junge Künstlerin bildnerische Formen, die sich durch die Reduktion komplexer Dingwelten auszeichnen und sich stark vom Naturvorbild lösen. Obwohl alles Idealisierend-Beschönigende und Sentimentale in ihren Bildern fehlt, strahlen die Arbeiten auf eigentümliche Weise eine feierliche Bedeutung und menschliche Würde aus. Paula Modersohn-Becker hat mir ihrem künstlerischen Schaffen nicht nur einen neuen Weg in der malerischen Ausdrucksweise beschritten, sondern durch ihre Themenwahl, bei der sie einen Schwerpunkt auf Darstellungen weiblicher Figuren und Selbstporträts legte, dem Bild des „Weiblichen“ in der Kunstgeschichte zu einer neuen Perspektive verholfen.
Die Retrospektive der mit 31 Jahren verstorbenen Künstlerin in der Kunsthalle Krems ist die erste in Österreich. Mit 85 ausgestellten Gemälden, 60 Zeichnungen und Pastellen wird der beeindruckenden Hinterlassenschaft Modersohn-Beckers Tribut gezollt. Viele ihrer bedeutendsten Arbeiten sind in der Kunsthalle Krems vertreten. Besonderes Highlight der Schau ist das „Selbstporträt der Künstlerin am 6. Hochzeitstag“. Erst ein Mal durfte dieses Bild – das der erste Selbstakt einer Frau in der Kunstgeschichte ist - in den letzten 100 Jahren verreisen. Ab 14. März 2010 wird es mit zahlreichen weiteren Meisterwerken der Künstlerin in der Kunsthalle Krems zu sehen sein.
Bildcredits:
Paula Modersohn-Becker, Selbstbildnis am 6.Hochzeitstag, 25.Mai 1906, 1906
©Kunstsammlung Böttcherstraße, Paula Modersohn-Becker Museum, Bremen
Paula Modersohn-Becker, Alte Bäuerin mit Ziege/ Dreebeen mit Ziegen und Hühnern, 1902
©Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, Saarlandmuseum, Saarbrücken
(Fotograf Carsten Clüsserath)
Paula Modersohn-Becker, Mädchen mit Kind vor roten Blumen, 1902
©Sammlung Gemeentemuseum Den Haag, Niederlande
Als Vorläuferin der Moderne in Europa gehört Modersohn-Becker (1876 – 1907) zu den außergewöhnlichsten Persönlichkeiten der Kunstgeschichte am Beginn des 20. Jahrhunderts, deren originärer Stil erst heute richtig erkannt wird.
Die Anerkennung ihres Werkes hat Paula Modersohn-Becker, die immer danach strebte etwas Großes zu werden, durch ihren viel zu frühen Tod nicht mehr erlebt.
Erst die Sichtung ihres Nachlasses offenbarte die Bedeutung der Künstlerin für die europäische Moderne. Beeinflusst von Werken Cézannes, Gaugins und van Goghs entwarf die junge Künstlerin bildnerische Formen, die sich durch die Reduktion komplexer Dingwelten auszeichnen und sich stark vom Naturvorbild lösen. Obwohl alles Idealisierend-Beschönigende und Sentimentale in ihren Bildern fehlt, strahlen die Arbeiten auf eigentümliche Weise eine feierliche Bedeutung und menschliche Würde aus. Paula Modersohn-Becker hat mir ihrem künstlerischen Schaffen nicht nur einen neuen Weg in der malerischen Ausdrucksweise beschritten, sondern durch ihre Themenwahl, bei der sie einen Schwerpunkt auf Darstellungen weiblicher Figuren und Selbstporträts legte, dem Bild des „Weiblichen“ in der Kunstgeschichte zu einer neuen Perspektive verholfen.
Die Retrospektive der mit 31 Jahren verstorbenen Künstlerin in der Kunsthalle Krems ist die erste in Österreich. Mit 85 ausgestellten Gemälden, 60 Zeichnungen und Pastellen wird der beeindruckenden Hinterlassenschaft Modersohn-Beckers Tribut gezollt. Viele ihrer bedeutendsten Arbeiten sind in der Kunsthalle Krems vertreten. Besonderes Highlight der Schau ist das „Selbstporträt der Künstlerin am 6. Hochzeitstag“. Erst ein Mal durfte dieses Bild – das der erste Selbstakt einer Frau in der Kunstgeschichte ist - in den letzten 100 Jahren verreisen. Ab 14. März 2010 wird es mit zahlreichen weiteren Meisterwerken der Künstlerin in der Kunsthalle Krems zu sehen sein.
Bildcredits:
Paula Modersohn-Becker, Selbstbildnis am 6.Hochzeitstag, 25.Mai 1906, 1906
©Kunstsammlung Böttcherstraße, Paula Modersohn-Becker Museum, Bremen
Paula Modersohn-Becker, Alte Bäuerin mit Ziege/ Dreebeen mit Ziegen und Hühnern, 1902
©Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, Saarlandmuseum, Saarbrücken
(Fotograf Carsten Clüsserath)
Paula Modersohn-Becker, Mädchen mit Kind vor roten Blumen, 1902
©Sammlung Gemeentemuseum Den Haag, Niederlande
Weitere Informationen:
Kunsthalle Krems
Kunstmeile Krems Betriebs GmbH
Franz-Zeller-Platz 3
3500 Krems an der Donau
Tel: +43 (0) 2732/90 80 10
Fax: +43 (0) 2732/90 80 11
E-Mail: office@kunsthalle.at
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